redenschreiben

So arbeitet ein Redenschreiber für Sie

Die Zusammenarbeit mit einem Redenschreiber hält Ihnen den Rücken frei. Sie konzentrieren sich auf Ihre Kernaufgaben und hinterlassen bei Redeanlässen trotzdem immer einen guten Eindruck als Redner. Denn als Führungskraft, Politiker, Vereinsvorstand oder Familienredner profitieren Sie von einer gründlichen Redevorbereitung gleich dreifach:

  • Sie stellen sich sprachlich auf Ihre Zielgruppe ein und treffen ihren Erwartungshorizont.
  • Alle Fakten Ihrer Rede sind vom Redenschreiber sauber recherchiert sowie mehrfach mit Ihren Mitarbeitern geprüft.
  • Sie brillieren mit einer geschliffenen Rhetorik und überzeugen damit Ihre Zuhörer.

Mit meiner über zwanzigjährigen Erfahrung als Redenschreiber treffe ich für Sie immer den richtigen Ton. Damit erreichen Sie Ihre Zuhörer und überzeugen mit einer geschliffenen Rhetorik. Ich garantiere Ihnen, dass Ihre Botschaften ankommen. Voraussetzung dafür ist aber eine gründliche Vorbereitung. Und gute Vorbereitung aber braucht Zeit. Und diese fehlt meinen Kunden oft neben ihrem Alltagsgeschäft. Hinzu kommt, dass das Redenschreiben ein Handwerk ist, das nicht jeder Redner gelernt hat. Manche Kunden fragen mich deshalb auch, wie man eine gute Rede schreibt? Darauf gebe ich Ihnen nachfolgend gerne eine Antwort.

WIE SCHREIBE ICH EINE PROFESSIONELLE REDE?

Wenn Sie eine Rede von einem Redenschreiber entwerfen lassen wollen, müssen Sie und ich zunächst alle Fakten sammeln. Denn die Grundlagen für eine gute Rede legen wir mit der Stoff- und Faktensammlung. Als Redenschreiber gehört für mich dazu, zunächst das Setting einer Veranstaltung, die Erwartungshaltung und den Wissenshorizont Ihrer Zuhörer zu ermitteln. Sammeln und Sichten von Informationen stehen dann vor dem ersten geschriebenen Wort. Ich recherchiere alle möglichen Quellen und übernehme nur zweifach abgeprüfte Fakten.

Je nach Anlass ist es wichtig, das Gespräch mit anderen Menschen zu suchen, die über den Gegenstand der Rede oder deren Anlass und das Publikum mehr wissen. Nicht alles, was für eine Rede wichtig ist, findet sich in Büchern oder dem Internet – vielfach ist Wissen zu erschließen, das nur in den Köpfen anderer Menschen, beispielsweise Ihrer Mitarbeiter, steckt. Also interviewe ich als Redenschreiber nach Absprache mit Ihnen die Leute, die etwas beitragen können. In der Regel telefoniere ich mit meinen Kunden, also den Rednern, sowie den Ansprechpartnern, die Informationen beisteuern können. Das spart kostenbare Zeit.

Die Rede ist immer auch ein Dialog

Eine Rede ist für mich als Redenschreiber immer ein Dialog. Eine gute Rede ist wie ein gutes Gespräch mit einem Freund, einem Arbeitskollegen oder einem Familienmitglied. Reden, diskutieren ist ein sehr persönlicher, offener und idealerweise ehrlicher Vorgang. Im Dialog formulieren wir unsere Worte vor dem Hintergrund des bisher Gesagten. Als Redenschreiber stimme ich mich auf Ihre Dialogpartner ein und antizipiere ihre Erwartungshaltung. Redner und Redenschreiber müssen sich also so gut es geht auf die Zuhörer einstellen. Weil Sie verstanden werden wollen, formulieren ich für Sie so, dass Ihr Gegenüber Sie auch verstehen kann.

Vor dem Redenschreiben steht aktives Zuhören

Zuhören ist entgegen landläufiger Meinung ein aktiver Vorgang. Dafür ist es unabdingbar, dass nicht nur die Worte des Gegenübers akustisch verstanden werden sondern auch Eingang in die eigenen Gedanken finden; dass sie verarbeitet werden, dass die Argumente des Gesprächspartners abgewogen und in die eigene Vorstellung einfließen. Wer also Reden schreiben lassen möchte, sollte sich ein Bild davon machen, wer seine Zuhörer sind. Ein guter Redenschreiber versetzt sich in Ihre Zielgruppe und überlegt genau, wo Ihre Zuhörer stehen. Welches Vorverständnis oder Wissen bringen sie mit und welche Einstellung haben sie zum Anlass, gegenüber Ihren Inhalten und Botschaften. Und welches Verhältnis haben sie zu Ihnen als Redner ganz persönlich.

Erst wenn das Material, wenn alle Informationen gesammelt sind, lege ich eine Struktur an. Hier gilt es bereits, sich zu entscheiden und mindestens zwei Drittel der Inhalte zu verwerfen, zu selektieren. Denn: Ein Fehler, der gerne gemacht wird ist eine erschlagende Überfülle an Aussagen und Argumentenund. So wird aus einer guten Rede sehr schnell eine schlechte.

Über den Humor in der Rede und die Grenzen der Ironie

Niemand ist perfekt. Wer öffentlich reden muss, hat Stress. Es gibt Menschen, die sich mit diesem Stress identifizieren. Die meisten Redner sind aber anders: Wenn es sich nicht verhindern lässt, machen sie den Job. Einfach, stil- und herzlos und selten mit Humor und Freude. Selten auch mit Anerkennung! Wer aber sein Publikum erreichen möchte, kennt den Zauber der Bescheidenheit. Wer zur (Selbst-) Ironie fähig ist, gewinnt. Mit Humor oder besser noch Mutterwitz erreicht jeder Redner sein Publikum und hinterlässt einen bleibenden, guten Eindruck. Daher sollte in einer guten Rede immer – auch und gerade bei ernsten Anlässen – etwas zum Schmunzeln oder Lächeln gesagt werden.

Wenn das Publikum lacht, erleichtert es sich, wird es auch aus der Lethargie des passiven Zuhörens gelöst und entspannt sich. In der griechischen Komödie hat das Lachen die Funktion, eine Katharsis zu ermöglichen. Katharsis kommt aus dem Griechischen und bedeutet die emotionale, körperliche, geistige aber auch religiöse Reinigung. Dieser reinigende Effekt sollte in jeder Rede eingebaut werden. Aber Achtung: Keine derben Witze zum Schenkelklopfen sind gemeint sondern hintergründiger, leichter und allgemein verständlicher Humor.

Vorsicht vor Ironie

Vorsicht ist auch geboten bei Ironie. Meistens geht sie zulasten Dritter; das mögen dann auch die Zuhörer nicht. Wohldosierte Ironie muss in ihrer Wirkung immer überprüft werden und sollte auch sprachlich mit einem versöhnlichen Augenzwinkern transportiert werden. Ein guter Redenschreiber kann die Humor-Dosis einschätzen, die angemessen und verständlich ist.

Einen hervorragenden Beitrag über Humor in der Politik, schrieb im Frühjahr 2015 Eckart Lohse in der Frankfurter Allgemeinen. Er kommentiert:

„Humor, wenn er echt ist und tief, wenn er natürlich und nicht einstudiert ist, wenn er am besten spontan kommt und nicht von einem Blatt abgelesen wird, das der Redenschreiber gefüllt hat, kann Politiker also sympathisch machen.“

„Man kann über alles reden, nur nicht über eine halbe Stunde“

Der Autor dieses Zitates ist nicht überliefert. Aber es muss ein guter Redner gewesen sein, der verstanden hatte, dass er das Interesse und die Geduld seiner Zuhörer nicht überstrapazieren sollte. Im Gegenteil sollte eine Rede so aufgebaut sein, dass ein innerer Spannungsbogen das Publikum bis zur letzten Silbe gerne zuhören lässt. Und hier liegt auch ein Geheimnis für eine gute Rede: Aufmerksamkeit aufzubauen und bis zuletzt erhalten. Nach meiner Erfahrung als Redenschreiber und Redner geht die Hälfte der Zeit einer Rede mit der Vorbereitung drauf. Und wenn man dann eine Fülle von Material gesammelt und eine Struktur gefunden hat, fängt das eigentliche Schreiben erst an. Dabei geht es dann wieder um das Entschlacken, die Reduktion auf das Wesentliche. Die Botschaften sind so verständlich wie möglich herauszuarbeiten. Mit einfachen Worten.

Kurze Sätze verstärken das Verständnis der Zuhörer

Generell gilt für jede Rede, dass weniger meistens mehr ist. Weniger Wörter pro Satz, weniger Aussagen je Rede. Wer sich an ein Publikum richtet, muss es dazu bewegen, mit den Ohren zu sehen, wie ein arabisches Sprichwort sagt. Aus der Wahrnehmungsforschung ist bekannt, dass Menschen sich Inhalte besser merken können, wenn sie sie mit eigenen Augen lesen. Die wichtigsten Sinnesorgane des Menschen, seine Augen, können die gesprochenen Worte nicht aufnehmen, wohl aber die Gesten und die Körperhaltung des Redners.

Hier präsentiere ich Ihnen ein paar Arbeitsproben meiner Dienstleistung „Reden schreiben lassen“. Klicken Sie auf eine Kachel. Darunter erfahren Sie, welche Leistungen ich erbracht habe. Wenn Sie zu einzelnen Projekten Fragen haben, rufen Sie mich gerne an. Ein paar Grundlagen über das Redenschreiben und Redenhalten habe ich für Sie unter Dienstleistungen/Redenschreiber zusammengefasst.

Weitere Reden von mir finden Sie übrigens auf der Webseite von „Die besten Reden von A bis Z“. Für dieses Periodikum aus dem VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG schreibe ich seit 2013 regelmäßig Musterreden.