Die meisten Organisationen, die ich kennenlernen, haben bereits KI im Einsatz. Manchmal offiziell, manchmal als Schatten-Werkzeug auf einzelnen Rechnern, manchmal beides gleichzeitig. Das Problem ist selten der Werkzeugkasten. Das Problem ist, dass niemand einen vollständigen Überblick hat.
Was eine Bestandserhebung leistet
In einem strukturierten Gespräch — meist zwei bis drei Stunden, je nach Größe Ihrer Organisation auch aufgeteilt — legen wir gemeinsam offen:
- Welche KI-Werkzeuge werden wo eingesetzt, von wem, mit welchem Auftrag?
- Wer prüft die Ergebnisse, nach welchem Maßstab?
- Wo endet der Mensch, wo beginnt die Maschine — und ist das eine bewusste Entscheidung?
- Was fehlt: Maßstab, Kompetenz, Prozess, oder Mut?
Das Ergebnis ist kein Konzept und kein Pflichtenheft. Es ist ein klares Bild, das Sie in die Hand nehmen können — unabhängig davon, ob wir danach weiterarbeiten.
Das dritte Glied
Fast jede Bestandserhebung zeigt dasselbe Muster: Eingabe (Mensch gibt Aufgabe) und Ausgabe (Maschine liefert Text) sind vorhanden. Was fehlt, ist das dritte Glied: die Korrektur. Jemand mit Urteil, der die Ausgabe am Maßstab misst, bevor sie verwendet wird.
Ohne dieses dritte Glied ist KI kein Werkzeug, sondern ein Risiko. Die Bestandserhebung macht sichtbar, ob und wo dieses Glied fehlt.
Für wen
Für Organisationen, die KI bereits nutzen oder ernsthaft planen, sie einzuführen — und die verstehen wollen, was sie wirklich haben, bevor sie investieren. Größe ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass jemand in Ihrer Organisation die Frage stellen will.
Wie es weitergeht
Die Bestandserhebung ist ein eigenständiges Mandat. Sie können sie nutzen, um intern Klarheit zu schaffen, um einen Dienstleister zu briefen, oder um zu entscheiden, ob Sie mit mir weiterarbeiten wollen. Der nächste Schritt nach einer Bestandserhebung ist oft die Reifegrad-Einschätzung oder direkt ein Gespräch über Beratung oder Redaktion.
Häufige Fragen
Zwei bis vier Stunden Gespräch, je nach Größe und Komplexität Ihrer Organisation. Dazu ein bis zwei Stunden Vor- und Nachbereitung meinerseits. Das Ergebnis erhalten Sie als knappes schriftliches Dokument.
Nein. Die Bestandserhebung ist ein abgeschlossenes Mandat. Was Sie danach damit anfangen, entscheiden Sie allein.
Überwiegend remote, per Videokonferenz. Auf Wunsch komme ich auch persönlich — bundesweit, mit Sitz in Frankfurt am Main.