Texte und Reden

Fachartikel und Ghostwriting

Namensbeiträge, die die Fachwelt liest. Unter Ihrem Namen, mit meinem Urteil, und von keinem Leser und keinem Detektor als Maschinentext entlarvt.

Ein Namensbeitrag in einer Fachzeitschrift, tausend Wörter, oben der Name eines Geschäftsführers. Der Text ist fehlerfrei, sauber gegliedert, freundlich im Ton. Und nach dem dritten Absatz weiß jeder Leser, der sein Fach kennt, dass hier niemand etwas zu sagen hatte. Nicht, weil eine Maschine ihn geschrieben hat. Sondern weil niemand entschieden hat, was in diesem Text auf dem Spiel steht.

Das ist die Lage, seit jeder einen Entwurf in Sekunden bekommt. Der Entwurf ist nichts mehr wert. Wert hat, was danach kommt: die Position, die jemand mit seinem Namen deckt; das Argument, das einer Nachfrage standhält; der Satz, den nur dieser Absender so sagen würde. Genau das schreibe ich, seit 1992, unter fremden Namen.

Für wen das gedacht ist

Für Geschäftsführer, Vorstände und Bereichsleiter, die in ihrer Branche gelesen werden wollen und dafür weder die Zeit noch die Lust am Formulieren haben. Für Verbände, deren Präsidium in der Fachpresse Position beziehen muss. Für Beratungen und Technologieunternehmen, deren Wissen in Köpfen steckt und nicht auf Papier. Wer einen Prozess für die ganze Organisation sucht, ist bei der KI-Einführung im Mittelstand richtig. Hier geht es um den einzelnen Text, der etwas bewegen soll.

Was Sie bekommen

Fachartikel und Namensbeiträge für Fachzeitschriften und Wirtschaftspresse. Gastbeiträge und Kolumnen. Positionspapiere, die intern Richtung geben und extern zitiert werden. LinkedIn-Artikel, die länger halten als ein Post. Buchkapitel und Vorworte. Alles unter Ihrem Namen; meiner taucht nirgends auf.

Ein Text von mir hat drei Eigenschaften. Er vertritt eine Position, die Sie am Tag nach dem Erscheinen noch verteidigen wollen. Er hält einer Nachfrage stand, weil jede Zahl eine Quelle hat und jede Behauptung einen Beleg. Und er klingt nach Ihnen, nicht nach dem Durchschnitt aller Texte, die je geschrieben wurden.

Sie kaufen keinen Text. Sie kaufen die Verantwortung dafür, dass er stimmt.

So läuft es ab

Am Anfang steht ein Gespräch, eine Stunde, in der ich zuhöre und nachfrage. Was wollen Sie sagen, was auf keinen Fall, wen soll der Text erreichen? Aus diesem Gespräch stammt der Stoff, den keine Maschine hat: Ihre Erfahrung, Ihre Beispiele, Ihre Sprache.

Dann bekommen Sie einen Rahmen: These, Argumente, Belege, als Gliederung auf einer Seite, bevor ein Satz Fließtext existiert. Wer hier noch umsteuern will, tut es zu einem Zeitpunkt, an dem es nichts kostet.

Dann der Text. Ich schreibe, recherchiere nach, prüfe jede Quelle. Die Maschine nutze ich dabei als Werkzeug: für Varianten, für Gegenargumente, für die Frage, ob ein Absatz nach Maschine klingt. Was sie liefert, ist Rohstoff, nie Ergebnis.

Zum Schluss lesen Sie, ich ändere, bis der Text Ihrer ist. Erst dann trägt er Ihren Namen.

Erstgespräch anfragen

Was mich unterscheidet

Seit 1992 schreibe ich unter fremden Namen: Reden für Erste Bürgermeister, Landesministerinnen und DAX-Vorstände, Fachartikel für die elektrotechnische Normung, Beiträge für internationale Technologieunternehmen und Beratungen. Von 2016 bis 2022 habe ich im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache die Analysen der Vorstandsreden auf den DAX-Hauptversammlungen koordiniert. Wer jahrelang beurteilt, was einen Text trägt und woran ein anderer zerfällt, schreibt anders. Genauer, und misstrauischer gegen den schönen Satz, der nichts sagt.

Und ich kenne die Maschine besser als die meisten, die vor ihr warnen. Vier eigene KI-Systeme laufen unter meiner Verantwortung im Betrieb, darunter statistik-de.de und redenschreiben.ai. Ich weiß deshalb genau, was ein Sprachmodell kann; und ich weiß, woran man seinen Text erkennt. Das ist für Sie die entscheidende Zusicherung: Kein Leser, kein Redakteur und kein Detektor hält Ihren Beitrag für Maschinentext, weil er keiner ist.

Eine Grenze nenne ich gleich mit. Ich schreibe nicht über alles. Technik, Energie, Digitalisierung, Kommunikation, Politik und Wirtschaft sind meine Felder; für ein Thema aus der Pharmaforschung würde ich Ihnen einen Kollegen empfehlen.

Diskretion und Mandate

Ghostwriting funktioniert nur, wenn niemand davon weiß. Meine Referenzen nenne ich deshalb als Funktionen, nicht als Namen, und ein Text unter Ihrem Namen bleibt Ihrer, auch in meinem Portfolio. Ich nehme wenige Mandate parallel an. Ein Namensbeitrag, der etwas taugt, braucht Zeit zum Nachdenken, nicht nur zum Schreiben.

So geht es los

Ein Erstgespräch, dreißig Minuten, per Zoom oder Telefon, kostenfrei. Danach ein Angebot mit Festpreis je Text, kein Stundenzettel. Gearbeitet wird bundesweit, mein Sitz ist Frankfurt am Main. Soll es eine Rede werden statt eines Textes: Dafür gibt es das Redenschreiben. Wie ich über KI-Ghostwriting für Führungskräfte denke, steht im Ratgeber.

Häufige Fragen

Merkt man dem Text an, dass er nicht von mir ist?

Nein, wenn wir es richtig machen. Der Stoff kommt aus dem Gespräch mit Ihnen: Ihre Beispiele, Ihre Urteile, Ihre Art zu formulieren. Ich bringe die Form. Ein guter Ghostwriter schreibt nicht seinen Text unter Ihrem Namen, sondern Ihren Text, den Sie nicht selbst geschrieben haben.

Nutzen Sie künstliche Intelligenz beim Schreiben?

Als Werkzeug, ja: für Gegenargumente, für Varianten, für die Prüfung, ob ein Absatz nach Maschine klingt. Der Text selbst, die Position und jede Quelle sind meine Arbeit. Ich hafte dafür mit meinem Namen, nicht mit einem Systemhinweis.

Was, wenn die Redaktion den Beitrag prüft?

Dann besteht er. Jede Zahl trägt eine Quelle, jede Behauptung einen Beleg. Ich habe lange genug in Redaktionen gearbeitet, um zu wissen, woran ein eingereichter Beitrag scheitert.

Wie lange dauert ein Fachartikel?

Für einen Namensbeitrag von tausend Wörtern rechnen Sie mit zwei bis drei Wochen vom Gespräch bis zur Freigabe. Schneller geht es, wenn der Anlass es verlangt; dann sage ich Ihnen vorher, was das bedeutet.

Erfährt jemand, dass Sie den Text geschrieben haben?

Nicht von mir. Diskretion ist beim Ghostwriting kein Zusatz, sondern die Bedingung des Handwerks. Auch meine Referenzen nenne ich nur als Funktionen, nie als Namen.

Was kostet ein Namensbeitrag?

Ein Festpreis je Text, abhängig von Länge, Recherchetiefe und Termin. Sie bekommen ihn nach dem Erstgespräch schriftlich, bevor ein Satz geschrieben ist. Kein Stundenzettel, keine Überraschung auf der Rechnung.

Ein Text, der etwas zu sagen hat

Erzählen Sie mir in dreißig Minuten, worum es geht und wer es lesen soll. Danach wissen wir beide, ob ich der Richtige dafür bin.

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